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Busta Rhymes - The Coming
Chronique d'album

Busta Rhymes - The Coming

Anmerkung der Redaktion7,0/ 10
Von Le Stagiaire·

Die Intro The Coming – Intro / A Black Child Was Born/ The 8th Wonder/ Keep Falling Explicit LP Version stellt von Anfang an die zentralen Themen des Albums vor: Es handelt sich um eine Demonstration von technischem Können, aber auch um eine Art Selbstreflexion. Busta Rhymes tritt hier auf als ein Wunderkind, das bereits alles bewiesen hat, indem er andere Künstler einlädt, bevor er beweisen will, dass er die Führung allein übernehmen kann.

Do My Thing / The Finish Line: Der Flow als Demonstration von Unbesiegbarkeit

Bei Do My Thing dominiert DJ Scratch die Produktion mit tiefen Bässen, die den Titel in eine typisch New Yorker Old-School-Ästhetik einbetten. Bei The Finish Line ist es wiederum er, der die Vielfalt eines Klangs schafft, in dem die Geschwindigkeit im Vordergrund steht. Diese Titel verkörpern die Essenz des Projekts: Eine narrative Herausforderung, bei der jede Silbe zu einem Schlag wird. Das Album will eine Arena sein, und jeder Titel ist ein Turnier der Eloquenz, bei dem der Lyrik als erzählerische Waffe dient, um eine technische Unbesiegbarkeit zu demonstrieren.

A Black Child Was Born / Keep Falling: Kindheit, Vatersein und Reue

In diesen Stücken offenbart das Album seine zweite Facette: die eines Künstlers, der nicht nur schnell rappt, sondern auch persönliche Geschichten erzählt, manchmal düstere. Die Produktion von Abandon Ship durch Busta selbst verstärkt diese intime Dimension und bietet einen Raum, in dem der Lyrik eine neue erzählerische Tiefe verleiht.

Ill Vibe / Flipmode Squad Meets Def Squad: Die Begegnung der Crews und die Stimme von Q-Tip

Wenn Ill Vibe mit Q-Tip einen jazzigen Rap-Touch einbringt, der die übliche Aggressivität des Rappers mildert, so ist es vor allem Flipmode Squad Meets Def Squad, der den entscheidenden Moment des Projekts einfängt. Bei diesem Titel schafft die Präsenz von Jamal, Keith Murray, Lord Have Mercy, Rampage The Last Boy Scout und Redman eine echte kollektive Kohärenz: jede Stimme bringt ihren eigenen Gesangsstil ein und schafft einen interessanten Kontrast zum wilden Flow von Busta Rhymes. Hier wird das Album zu einem Manifest der Crew, bei dem sich die individuellen Identitäten vermischen und ein Ganzes bilden, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Q-Tip trägt hier seine unverwechselbare Note bei und bestätigt damit seinen Status als künstlerischer Partner und nicht nur als geleglicher Kollaborateur.

End of the World - Outro: Der melancholische Fall eines zu langen Albums

Das Ende des Albums kommt mit End of the World – Outro, einem Titel, der daran erinnert, dass das Projekt manchmal unter einer übermäßigen Länge leidet: 13 Titel für eine Stunde und zwei Minuten, das ist deutlich zu viel. Einige Passagen können trotz der Virtuosität des Rappers monoton wirken, aber dieser melancholische Abschluss bietet zumindest eine Reflexion über das Ende eines Zyklus. Das Album endet somit nicht mit einem ungetrübten Triumph, sondern mit der Anerkennung seiner eigenen Grenzen, was ihm paradoxerweise mehr Realismus verleiht.

Technische Daten

Künstler*: Busta Rhymes Album: The Coming* Erscheinungsdatum*: 15. März 1996

Gesamtdauer*: 1 Stunde 02 Minuten Anzahl der Titel*: 13 Auszeichnung*: Platin-Auszeichnung (RIAA, 13. Januar 1999) Charts:* Platz 1 in den Top R&B/Hip-Hop Alben, Platz 6 in den Billboard 200

Busta Rhymes hat hier bewiesen, dass er mehr als nur ein Junge aus dem Bronx ist, der unglaublich schnell rappt. The Coming ist das Album, das ihn zu einem kompletten MC gemacht hat, der sowohl technische Aggressivität als auch narrative Verletzlichkeit beherrscht.

🎬 Die Clips des Albums

13 clips · fortlaufende Wiedergabe

Titel

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🔥 Die Tracks, die durch die Decke gehen

Hip-Hop/R&B-Ranking · Woche vom 12/10/2026

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Kritik veröffentlicht am 05/10/2026 · Kolumnen

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