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Moonchild - Waves
Chronique d'album

Moonchild - Waves

Von Le Stagiaire·

Die Band Moonchild setzt bereits bei ihrer Veröffentlichung am 20. Februar 2026 auf ein sensibles Thema: das Thema Trauer, das eine rohe Schmerz in eine architektonische Klanglandschaft verwandelt. Waves ist nicht nur eine Fortsetzung von Starfruit (2022), sondern auch ein thematisches Bruch, das sich von Liebesgedichten abwendet und stattdessen Resilienz und Selbstwertgefühl in den Vordergrund stellt. Dieses 50 Minuten und 55 Sekunden lange Werk, das von Tru Thoughts veröffentlicht wurde, funktioniert wie ein Labor, in dem die Texte der Band mit einer selten erreichten kollektiven Intensität in Dialog treten. Von den 14 Titeln des Albums sind 12 mit Jazz- und Soul-Legenden versehen, die nicht nur die Trackliste ergänzen, sondern auch als tragende Elemente des Albums fungieren.

Fazit: Ein Foto von Resilienz

Dieses Werk bestätigt, dass die Hybridisierung zwischen Live-Soul und den Texten der Band das Konzept "Waves" weit über eine einfache Sammlung von Auftritten hinaus trägt. Auf den 14 Titeln zeigt die Aufteilung der Produktionsaufgaben eine sorgfältige Organisation: Sam Browner ist für den Opener (Jill Scott/Rapsody) verantwortlich, und Pete Min ist an mehreren anderen Titeln beteiligt, darunter auch die von D Smoke, Lalah Hathaway und Robert Glasper. Diese Klangarchitektur, in der jeder Produzent oder Ingenieur eine spezifische Rolle einnimmt, ohne dass die Identität der Band in den Hintergrund gerät, ist der wahre Erfolg von Waves. Es ist ein Werk, das Moonchild durch ihre kollektive Intensität definiert und hochkarätige Gäste in tragende Elemente einer soliden emotionalen Struktur verwandelt.

Diskographischer Kontext und Kooperationen

Waves setzt eine erfolgreiche Karriere fort, die auf Starfruit (2022) aufbaut, welches wiederum auf Titeln wie Be Free (2012), Please Rewind (2014), Voyager (2017) und Little Ghost (2019) basiert. Das Album markiert einen wichtigen Wendepunkt für die Band, in dem persönlichere Themen wie Heilung behandelt werden. Die Zusammenarbeit mit Rapsody unterstreicht diese Entwicklung: Obwohl sie bereits von Moonchild auf „Love I Need“ (Starfruit, 2022) eingeladen wurde, ist dies nun die andere Richtung, wobei neue Künstler wie Jill Scott, Astyn Turr, D Smoke, Robert Glasper, PJ Morton, Chris Dave, Gretchen Parlato, Dayna Stephens, Elena Pinderhughes, Erin Bentlage, Lalah Hathaway, Rae Khalil, Brittney Carter und Christie Dashiell das Projekt bereichern.

Technische Daten

- Veröffentlichung: 20. Februar 2026 - Label: Tru Thoughts - Länge: 14 Titel (50 Minuten 55 Sekunden) - Eröffnung/Schluss: Not Sorry / Afterglow - Gastmusiker: Jill Scott, Rapsody, Astyn Turr, D Smoke, Robert Glasper, PJ Morton, Chris Dave, Gretchen Parlato, Dayna Stephens, Elena Pinderhughes, Erin Bentlage, Lalah Hathaway … - Vorheriges Album: Starfruit (2022)

🎬 Die Clips des Albums

14 clips · fortlaufende Wiedergabe

Titel

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🔥 Die Tracks, die durch die Decke gehen

Hip-Hop/R&B-Ranking · Woche vom 12/10/2026

  1. 1Solar Eclipse— Drake & Don Toliver
  2. 2Quebec— Drake
  3. 3I Just Might— Bruno Mars
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Kritik veröffentlicht am 13/10/2026 · Kolumnen

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